Koheränztheorie von Wahrheit

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Die Kohärenztheorie

Die Kohärenztheorie ist eine Art holistischer Wahrheitstheorie. Sie hat als Vorbild das Ideal eines wissenschaftlichen Systems. Dieses System soll mit wenigen einfachen Grundannahmen möglichst viel erklären. Dabei muss das System widerspruchsfrei (konsistent) sein und möglichst umfassend sein (es darf im Idealfall keinen Bereich der Welt geben, der nicht erklärt werden kann). Als Vorbild gilt die geometrische Methode der Mathematik oder auch die Logik. Die Kohärenztheorie wurde klassischerweise von den Systemdenkern des Rationalismus vertreten (Spinoza, Descartes, Hegel).

Stärken und Schwächen der Kohärenztheorie der Wahrheit

Die systematische Methode ist auch heute noch Vorbild für viele Wissenschaftler. Eine wissenschaftliche Theorie darf sich nicht selbst widersprechen und sollte mit möglichst wenigen unproblematischen Annahmen auskommen.

Allerdings bleibt die Frage bestehen, wie man denn die Annahmen, die die Theorie voraussetzt, selbst begründen kann (Begründung von Prämissen). Sind diese Annahmen falsch, ist auch das ganze System falsch. Darüber hinaus gibt es Theoretiker, die behaupten, dass beim heutigen Stand der Wissenschaften eine widerspruchsfreie Einheit unseres Wissens nicht mehr herzustellen sei.

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