Kommunikationsordnung

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Kommunikationsordnung

Sowohl Kommunikationen mit als auch die ohne eigene Bildungsgeschichte werden vor dem Hintergrund und mit Hilfe von Kommunikationsordnungen geführt. Die Ordnungen kann man etwas starrer als Gattungen (Thomas Luckmann) oder etwas weicher Rahmen (Goffman) nennen. Diese Ordnungen eröffnen und begrenzen kommunikatives Handeln und sie weisen dem Handeln meist auch ein gewisses Gewicht zu (Witz, Prüfung, Gebet, Entschuldigung). Die Gattung oder der Rahmen legen nahe, was jeweils kommuniziert werden darf und was nicht und welche Folgen es hat. Diese Gattungen und Rahmen sind gesellschaftlich erarbeitet und verbürgt – sie sind Institutionen (im Sinne Gehlens). Gattungen wie Rahmen können in bestimmten Situationen interaktiv ausgefüllt, moduliert oder auch verändert werden.


siehe auch Kommunikation

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