Qualitative Sozialforschung

Aus myKoWi.net - Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Vielfalt ohne rechte Einheit: das Feld qualitativer Methoden

Qualitative Methoden weisen in gewisser Hinsicht Ähnlichkeiten mit Südfrüchten auf – nicht weil sie wohlschmeckend oder gar gesund wären. Nein, ähnlich wie bei Südfrüchten gibt es nämlich auch bei den qualitativen Methoden nicht etwas Bestimmtes, Festes, das (bei näherer Betrachtung) allen gemeinsam wäre – etwas, das es rechtfertigen würde, einerseits Feigen, Bananen und Zitronen und andererseits Inhaltsanalyse, Grounded Theory, Narrationsanalyse und Hermeneutik unter einen jeweils eigenen Begriff zu fassen.

Wendet man sich nun von der Vielzahl von Früchten, die nicht im Norden wachsen, ab und betrachtet statt dessen das aktuelle Feld der qualitativen Methoden, dann sieht man vor allem „ein kompliziertes Netz von Ähnlichkeiten, die einander übergreifen und kreuzen. Ähnlichkeiten im Kleinen wie im Großen“ (Wittgenstein 1977: 57). Was man gerade nicht sieht, das sind klare Grenzen und abgeschlossene Gebiete. Es gibt also aus meiner Sicht keine (kleine) Schnittmenge, die allen qualitativen Methoden gemein ist (z.B. die Ausrichtung auf den Akteur und seine Intentionen), sondern es gibt Ähnlichkeiten und Überschneidungen, aber auch Widersprüche und Gegensätze. Das eine Besondere qualitativer Forschung, das Spezifische oder: das Alleinstellungsmerkmal existiert nicht und der Glaube daran ist aus meiner Sicht ein vom Feld selbst produzierter Mythos, der sich weniger aus der Sache selbst ergibt, sondern aus den Erzählungen der Beteiligten: aus deren Sprachgebrauch (um noch einmal Wittgenstein zu bemühen).

Fehlende Einheit entdeckt man auch dann, wenn man das handelnde Personal etwas genauer betrachtet: Erst einmal sieht man natürlich verschiedene (mittlerweile aber recht friedlich koexistierende) Stämme , die sich hinsichtlich ihrer Praktiken und Legitimationen unterscheiden (wollen) – und insofern könnte man die Einheit der Qualitativen in ihrer Frontstellung gegen die Quantitativen vermuten. Aber: je älter die qualitativen Forscher und Forscherinnen werden, desto häufiger trifft man auf Grenzgänger, Vermittler oder solche, die im Laufe ihres Forscherlebens sich bereits mehreren Forschungsrichtungen (auch mit quantitativen Ansätzen) verpflichtet gefühlt haben. Ähnliches trifft auch für die ganz Jungen zu, die mit einem Cross Over von Methoden keinerlei Probleme haben. Also auch hier: Unklare Linien, flexible Identitäten und gemischte Praktiken. Keine Einheit, sondern Vielfalt. Zumindest darin sind sich die aktuellen Versuche einig, die Qualitative Sozialforschung fassbar zu machen (Hitzler 1999, Lüders 2000, Knoblauch 2000, Wohlrab-Sahr 2000, Mruck 2000, Hollstein & Ullrich 2003, Flick 2005a, Maiwald 2005a und Bohnsack 2006; besonders lesenswert ist im Hinblick auf die internationale Entwicklung der Qualitativen Sozialforschung der FQS Sonderband von Knoblauch & Flick & Maeder 2005 und auch Mruck & Cisneros & Cesar & Faux 2005; zur Entwicklung der qualitativen Methoden in der Schweiz siehe Eberle & Elliker 2005).

Sinn als Verbindendes?

Der Befund von der Vielfalt ohne rechte Einheit gilt auch dann, wenn man – wie Ronald Hitzler das getan hat – das Gemeinsame qualitativer Sozialforschung in ihrer Orientierung auf „die Rekonstruktion von Sinn“ sieht (Vgl. Hitzler 1999). Untersucht man aber das jeweilige Selbstverständnis der diversen qualitativen Ansätze, dann ist dieser Befund zwar in gewisser Weise zutreffend, das Problem ist allerdings, dass die jeweiligen Gebrauchsweisen der Begriffe ‚Sinn’ und ‚Rekonstruktion’ so stark auseinander laufen (subjektiv, objektiv, sozial, latent etc.), dass von einem gemeinsamen Nenner (zumindest nicht mehr ernsthaft) gesprochen werden kann. Allenfalls kann man sagen, dass bei fast allen qualitativen Ansätzen ‚Sinn’ (Gegenstand der Forschung) und ‚Rekonstruktion’ (Anspruch der Forschung) als ‚Grundtöne’ immer wieder aufklingen.

Weil das so ist, macht es keinen Sinn, von der Qualitativen Sozialforschung zu sprechen, sondern, wenn überhaupt, sollte man das Ganze das Feld der qualitativen Methoden nennen, in dem die Hinwendung zum menschlichen erzeugten ‚Sinn’ immer wieder zu hören ist und in dem diese Orientierung als wesentliche Währung gehandelt wird. Zusätzlich soll gelten, dass sie empirisch arbeiten und ihre Theoriebildung auf die Daten beziehen, sie möglicherweise sogar aus ihnen emergieren lassen wollen, dass sie also etwas ‚Sinnhaftes’ (re-)konstruieren wollen. Dieser Anspruch, aus den Daten etwas über die Welt lernen zu können, aus der die Daten stammen, mag verwundern, operieren doch fast alle Ansätze mit (sozial-)konstruktivistischen Prämissen.

Wenn man trotz der genannten Schwierigkeiten einer Versuch der Vermessung unternehmen will, dann macht es Sinn, den Arbeitbereich der Qualitativen als Feld anzusehen. Dieses Feld des interpretativen Paradigmas spannt sich (in meinem Verständnis) im Wesentlichen entlang zweier Prämissen auf: die eine bezieht sich auf den Gegenstandsbereich der Wissenschaften, die sich mit dem Menschen beschäftigen, die andere bezieht sich auf die Arbeit der Erforschung menschlichen Handeln. Beide Prämissen bestehen aus einer Reihe von Annahmen über die Besonderheiten (a.) menschlichen Handelns und (b.) deren Erforschung. Diese Bündel theoretischer Aussagen resultieren nicht aus empirischer Forschung, sondern liegen ihr zugrunde.

(zu a.) Es sind immer konkrete Menschen, die handeln. Stets nehmen konkrete, in die Geschichte und in die Gesellschaft eingebettete Menschen etwas wahr, bewerten es, messen ihm Sinn zu, ordnen sich dann (aufgrund der vorgenommenen Sinnzuschreibung) unter, oder lassen alles beim alten, oder entscheiden sich dafür, etwas zu verändern oder Neues zu entwickeln. Auf dieses Handeln wirkt das Äußere - die Natur, die Sozialität - nicht direkt ein, sondern das Außen wird von der implizit deutenden Wahrnehmung und der (bewussten oder routinisierten) Deutung des Handelnden gebrochen. Das Äußere besitzt nur dann (einschränkende oder ermöglichende) Kraft und manchmal auch Macht über den Handelnden, wenn es durch ihn und damit für ihn Bedeutung erhalten hat. Jenseits dieses bedeutungsvollen Äußeren mag es weiteres geben, doch dieses interessiert die Wissenschaft vom Menschen erst, wenn es zu einem historisch anderen Zeitpunkt bedeutungsvoll geworden ist.

Qualitative Sozialforschung kann all dies nachzeichnen und festhalten. Darüber hinaus kann sie aber auch die typische Gestalt des konkret Gewordenen, das Muster oder die Figur rekonstruieren und so auch konkrete Fälle und Entwicklungen erklären. Was qualitative Forschung aber nicht kann (und nicht will) ist auch klar: sie kann hinter all dem keinen Sinn, keine Rationalität und auch keine Funktion (zum Nutzen des Großen Ganzen) erkennen. Geschichte entfaltet sich nicht, sie reproduziert in der Aktion nicht immer wieder die gleiche Struktur, sondern Geschichte und Interaktion sind entwicklungsoffene, einander bedingende und einander durchdringende Prozesse, die immer einmal (wieder) Muster bilden, dann jedoch immer wieder sich ihren eigenen Weg suchen bis zum nächsten Muster, das jedoch wieder ein völlig anderes sein kann.

(zu b.) In und mit ihrer Lebenspraxis schaffen (konstruieren) Menschen arbeitsteilig Gesellschaft und soziale Ordnung: nicht jeder mit der gleichen Möglichkeit, seine Vorstellungen umzusetzen und viele nicht freiwillig. Ihre Deutungen der gemeinsamen Welt werden im Anschluss an die Arbeiten von Alfred Schütz „Konstruktionen erster Ordnung“ genannt. Sie sind Ausdruck der jeweiligen sozialen Lage und zugleich auch Mittel der ‚Reflexion’ und Veränderung dieser sozialen Lage. Wissenschaftliche Arbeit ist immer und notwendig Teil dieser arbeitsteilig organisierten Schaffung von Gesellschaft und der sozialen Lagen. Sie ist ein spezifischer Arbeitsbereich mit spezifischen Methoden, Arbeitsstilen und Zielen. Wissenschaftliche Arbeit, die wesentlich durch Forschung, Kommunikation, Reflexion, Lehre und Prüfung gekennzeichnet ist, produziert auf diese Weise „Konstruktionen zweiter Ordnung“. Dies sind also (Re-)Konstruktionen der sozialen Konstruktionen erster Ordnung. Da Wissenschaftler auch immer in der Praxis leben, die sie untersuchen, sind sie Produzenten von Konstruktionen erster wie zweiter Ordnung.

Vier Großfragestellungen

Vielfalt ohne rechte Einheit – so lautete oben der Befund hinsichtlich der Geschlossenheit der deutschen qualitativen Sozialforschung. Dennoch ist es gewiss keine Geschmacksfrage, welche Forschungsstrategie gewählt wird, besteht doch eine enge Verbindung zwischen vorab entwickelter Theorie über den Gegenstand, der Datenerhebung und der Datenanalyse. Mit einigen Daten lässt sich mehr anfangen, mit anderen weniger. Mit welchen Daten sich nun mehr und mit welchen sich nun weniger anfangen lässt, ist letztlich eine Frage des Verwendungszweckes oder anders: ob Daten nützlich sind, hängt von der Frage ab, auf die man mit ihrer Hilfe eine Antwort (re)konstruieren will. Das scheint mir im Übrigen der Punkt zu sein, über den sich alle einig sind: Die Auswahl der Methoden hängt von der Frage ab, auf welche die Forschung eine Antwort produzieren soll. Und m. E. lassen sich zur Zeit innerhalb der qualitativen Fotrschung insgesamt vier Großfragerichtungen unterscheiden (siehe hierzu auch die früheren Ausführungen in Lüders & Reichertz 1986 und Reichertz & Schröer 1994).

a. Frage nach den subjektiven Sinnwelten von Handlungen: „Im Mittelpunkt dieser Forschungsperspektive steht das Subjekt, seine Sichtweisen, Weltbilder, lebensgeschichtlichen (Leidens )Erfahrungen, Hoffnungen und Handlungsmöglichkeiten“ (Lüders & Reichertz 1986: 92). Es geht um die Gewinnung der Innensicht des Subjekts, also um Eindrücke, Wünsche, Ängste, Welt und Fremddeutungen etc. Insbesondere das Narrative Interview und die Biographieforschung gehen dieser Fragestellung nach - und die Grounded Theory.

b. Deskription sozialen Handelns und sozialer Milieus: „Zu dieser hier sehr allgemein bezeichneten Forschungsperspektive gehören alle jene Ansätze, die auf welchem Weg auch immer letztlich beanspruchen, soziales Handeln und damit ist unter dieser Perspektive immer gemeint: soziales Handeln in Milieus zu beschreiben und zu verstehen“ (ebd. S.93). Vor allem die Ethnografie, manchmal auch teilnehmende Beobachtung oder beobachtende Teilnahme genannt, verfolgen diese Fragestellungen - und die Grounded Theory.

c. Rekonstruktion deutungs- und handlungsgenerierender Strukturen: „Gemeinsam ist den Ansätzen dieser Forschungsperspektive der Anspruch, deutungs und handlungsgenerierende Tiefenstrukturen rekonstruieren zu wollen“ (ebd. S.95). Es sind vor allem die Objektive Hermeneutik, die Gattungsanalyse und die Konversationsanalyse, die dieser Fragerichtung nachgehen.

d. (Re)Konstruktion historisch und sozial vortypisierter Deutungsarbeit: Diese Forschungsrichtung versucht zu (re)konstruieren, aufgrund welcher Sinnbezüge Menschen handeln, wie sie handeln. Gefragt wird, wie Subjekte, hineingeboren in eine historisch und sozial vorgedeutete Welt, diese Welt permanent deuten und somit auch verändern. Diese Forschungsfragen werden vor allem von der Diskursanalyse, der dokumentarischen Methode und der hermeneutischen Wissenssoziologie verfolgt nach - und von der Grounded Theory.

Nun möchte ich nicht behaupten, die vielen Methoden der qualitativen Sozialforschung ließen sich umstandslos den einzelnen Großfragestellungen zuordnen. Je nach Anlage der Forschung können sie auch in anderen Forschungsperspektiven genutzt werden. Insbesondere das Narrative Interview und die Grounded Theory finden sich verschiedenen Kontexten. Zudem ist zu berücksichtigen, dass immer wieder neue Methoden ausgearbeitet werden. Da qualitative Forschung ein zukunftsoffener Prozess ist, bleibt abzuwarten, ob es bei diesen vier Forschungsperspektiven bleiben wird. Auch hier ist zu erwarten, dass neue Entwicklungen (Medien, Daten, Gegenstandsbereiche) es erforderlich machen, neue Fragen zu stellen und neue Theorien und Verfahren zu entwickeln.


Literatur zur Qualitativen Sozialforschung:

Allolio-Näcke, Lars (2006). Potentiale und Grenzen qualitativer Methoden in der Entwicklungspsychologie. Rezensionsaufsatz: Günter Mey (Hrsg.) (2005). Handbuch Qualitative Entwicklungspsychologie [58 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 7(4), Art. 8. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/4-06/06-4-8-d.htm [Zugriff: 02, Juli, 2006].

Ayaß, Ruth & Jörg Bergmann (2006). Qualitative Methoden der Medienforschung. Reinbek: Rowohlt.

Bateson, Gregory (1997). Geist und Natur. Ffm: Suhrkamp.

Berger, Peter L. und Luckmann, Thomas, 1969: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie, Frankfurt a.M.: Fischer.

Bergman, Manfred Max & Thomas S. Eberle (Hrsg.) (2005). Qualitative Forschung, Archivierung, Sekundärnutzung: Eine Bestandsaufnahme. FQS. Vol. 6. No. 2.

Bohnsack, Ralf (2003). Rekonstruktive Sozialforschung. Opladen: Leske + Budrich.

Bohnsack, Ralf (2005). Standards nicht-standardisierter Forschung in den Erziehungs- und Sozialwissenschaften. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 8. Jg., Beiheft 4, S. 63-81.

Bourdieu, Pierre (1988). Homo Academicus, Frankfurt/Main.

Bourdieu, Pierre (1990). Was heisst Sprechen? Wien: Tauschmüller.

Brandom, Robert (2000). Explizite Vernunft. Ffm: Suhrkamp.

Brandom, Robert (2001) Begründen und Begreifen. Ffm: Suhrkamp.

Breidenstein, Georg/ Combe, Arno/ Helsper, Werner/ Stelmaszyk, Bernhard (2002) (Hrsg.). Forum Qualitative Schulforschung 2. Opladen: Leske + Budrich

Breuer, Franz (Hrsg.) (1996). Qualitative Psychologie: Grundlagen, Methoden und Anwendungen eines Forschungsstils. Opladen: Westdeutscher Verlag.

Breuer, Franz (2005). Konstruktion des Forschungsobjekts durch methodischen Zugriff. In: Günter Mey (Hrsg.) Handbuch Qualitative Entwicklungspsychologie. Köln: Kölner Studien Verlag. 57-102.

Brüsemeister, Thomas (2000). Qualitative Forschung. Ein Überblick. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Buber, Renate/Holzmüller Hartmut (Hrsg.) (2006 - in Vorbereitung). Qualitative Marktforschung.

Burkart, Günter, 2002: Die Faszination der Popsoziologie. In: Soziologie H. 3. S. 47-52.

Burke, Peter, 1998: Eleganz und Haltung, Berlin.

Castells, Manuel, 2002: Das Informationszeitalter. Bd. II. Die Macht der Identität. Opladen: Leske und Budrich.

Colliot-Thélène, Catherine (2005). Max Weber und die deutsche Soziologie. In: Berliner Journal für Soziologie. H. 4. S. 463-484.

Combe, Arno/Helsper, Werner/Stelmaszyk, Bernhard (1999) (Hrsg.). Forum Qualitative Schulforschung 1. Weinheim: Beltz

Corbin, Juliet 2004: "To Learn to Think Conceptually". In Conversation with Cesar A. Cisneros-Puebla. In: FQS. Volume 5, No. 3, Art. 32 – September 2004

Damasio, Antonio, 2000: Ich fühle, also bin ich. Die Entschlüsselung des Bewusstseins. München: List.

Dersch, Dorothee & Ulrich Oevermann (1994). Methodisches Verstehen fremder Kulturräume. In: Peripherie. Zeitschrift für Politik und Ökonomie in der Dritten Welt. Nr. 53. S. 26-53.

Donk, Ute (1996). „Aber das sind Sachen, die gehen absolut an mir vorbei!“ Strukturelle Probleme in Vernehmungen nicht deutsch¬sprachiger Beschuldigter. In: Reichertz, Jo & Norbert Schröer (Hrsg.). Qualitäten polizeilichen Handelns. Beiträge zu einer verstehenden Polizeiforschung. Opladen, S. 163-181.

Eberle, Thomas (1997). Ethnomethodologische Konversationsanalyse. In: Ronald Hitzler & Anne Honer (Hrsg.) Sozialwissenschaftliche Hermeneutik. Opladen: Leske + Budrich. S. 245-280.

Eberle, Thomas (2000). Lebensweltanalyse und Handlungstheorie. Beiträge zu verstehenden Soziologie. Konstanz: UVK.

Eberle, Thomas S. & Florian Elliker (2005). A Cartography of Qualitative Research in Switzerland [33 paragraphs]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 6(3), Art. 24. Available at: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-05/05-3-24-e.htm [Date of Access: Juli 2006].

Elster, Jon (1987). Subversion der Rationalität. Frankfurt am Main: Campus.

Endreß, Martin & Joachim Renn (2004). Einleitung. In: Schütz, Alfred: Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt. Eine Einleitung in die verstehende Soziologie. Konstanz: UVK. S. 7 – 66.

Erzberger, Christian (1998). Zahlen und Wörter. Die Verbindung quantitativer und qualitativer Daten und Methoden im Forschungsprozess. Weinheim: Deutscher Studienverlag

Flick, Uwe (1999). Qualitative Forschung. Theorie, Methoden, Anwendung in Psychologie und Sozialwissenschaften. Reinbek: Rowohlt.

Flick, Uwe (2003). Qualitative Sozialforschung. Stand der Dinge. In: Barbara Orth & Thomas Schwietring & Johannes Weiß (Hrsg.) Soziologische Forschung: Stand und Perspektiven. Opladen: Leske + Budrich. S. 309-322.

Flick, Uwe (2004). Triangulation. Wiesbaden: VS Verlag.

Flick, Uwe (2005) Qualitative Research in Germany and the US. —State of the Art, Differences and Developments [47 paragraphs]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 6(3), Art. 23. Available at: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-05/05-3-23-e.htm [Juli 2006].

Flick, Uwe (2006). Qualitative Evaluationsforschung. Konzepte – Methoden – Umsetzung. Reinbek: Rowohlt

Flick, Uwe & Ernst von Kardorff & Ines Steinke (Hrsg.) (2000). Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek: Rowohlt.

Flusser, Vilém (1993). Die Informationsgesellschaft als Regenwurm. S. 69-78 in: Kaiser, Gert, Matejovski, Dirk und Fedrowitz, Jutta (Hrsg.). Kultur und Technik im 21. Jahrhundert. Frankfurt a.M.: Campus.

Friebertshäuser, Barbara/Prengel, Annedore (Hrsg.) (1997). Handbuch qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Juventa: Weinheim und München.

Froschauer, Ulrike & Manfred Lueger (2006). Qualitative Organisationsdiagnose als Grundlage für Interventionen und als Intervention. In: Herman Frank (Hrsg.). Corporate Entrepreneurship. Wien: Facultas. S. 234- 287.

Gebhardt, Winfried (2003). Vielfältiges Bemühen. Zum Stand kultursoziologischer Forschung im deutschsprachigen Raum. In: Barbara Orth & Thomas Schwietring & Johannes Weiß (Hrsg.) Soziologische Forschung: Stand und Perspektiven. Opladen: Leske + Budrich. S. 215-226.

Ginzburg, Carlo (2001) Die Wahrheit der Geschichte, Berlin.

Goffman, Erving, (1977). Stigma. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Goffman, Erving, (2005). Rede-Weise. Formen der Kommunikation in sozialen Situationen. Konstanz: UVK.

Groeben, Norbert (2006). Gibt es Wege aus der selbstverschuldeten Irrelevanz des qualitativen off-streams? Vortrag gehalten am 2. Berliner Methodentreffen.

Grundmann, Matthias und Beer, Raphael (Hrsg.) (2004). Subjekttheorien interdisziplinär. Münster: Lit Verlag.

Habermas, Jürgen (1976). Technik und Wissenschaft als ‚Ideologie’. Frankfurt am Main Suhrkamp.

Habermas, Jürgen (1985). Der philosophische Diskurs der Moderne. Ffm: Suhrkamp.

Habermas, Jürgen (1999). Wahrheit und Rechtfertigung, Frankfurt/Main.

Hall, Stuart, 1994: Rassismus und kulturelle Identität. Hamburg: Argument Verlag.

Hepp, Andreas / Winter, Rainer (2006). (Hrsg.). Kultur – Medien – Macht. Wiesbaden: VS (3. überarb. u. erw. Aufl.)

Herrmann, Christoph & Pauen, Michael & Rieger, Jochen W. & Schicketanz, Silke (Hrsg.). (2005). Bewusstsein. Philosophie, Neurowissenschaften, Ethik. München: Fink.

Hitzler, Ronald (2002). Sinnrekonstruktion. Zum Stand der Diskussion (in) der deutschsprachigen interpretativen Soziologie [35 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 3(2). Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-02/2-02hitzler-d.htm [Datum des Zugriffs: 02, Juli, 2006].

Hitzler, Ronald (2006). Wohin des Wegs? Ein Kommentar zur neueren Entwicklungen in der deutschsprachigen ‚qualitativen’ Sozialforschung. MS. Dortmund.

Hitzler, Ronald & Anne Honer (Hrsg.) (1997). Sozialwissenschaftliche Hermeneutik. Opladen: Leske + Budrich

Hitzler, Ronald & Jo Reichertz, & Norbert Schröer (Hrsg.) (1999). Hermeneutische Wissenssoziologie. Standpunkte zur Theorie der Interpretation. Konstanz.

Hollstein, Bettina & Carsten Ullrich (2003). Einheit trotz Vielfalt? Zum konstitutiven Kern qualitativer Forschung. In: Soziologie, 32, Jg,. Heft 4, S. 29-43.

Holweg, Heiko (2005). Methodologie der qualitativen Forschung. Eine Kritik. Bern: Haupt Verlag.

Horkheimer, Max & Adorno, Theodor (1971). Dialektik der Aufklärung. Frankfurt a.M.: Fischer.

Jakob, Gisela/Wensierski, Hans-Jürgen von (1997) (Hrsg.). Rekonstruktive Sozialpädagogik. Weinheim, München: Juventa Joas, Hans & Wolfgang Knöbl (2004). Sozialtheorie. Ffm: Suhrkamp. Jüttemann, Gerd & Hans Thomae (Hrsg.) ( 1999). Biographische Methoden in den Humanwissenschaften. Weinheim: Psychologie Verlags Union.

Kaiser, Werner (2004). Die Bedeutung von qualitativer Marktforschung in der Praxis der betrieblichen Marktforschung [34 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 5(2), Art. 31. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04kaiser-d.htm [Datum des Zugriffs: Juli 2006] Kelle, Udo (1994). Empirisch begründete Theoriebildung. Weinheim/München: Juventa. Kelle, Udo & Kluge, Susanne (1999). Vom Einzelfall zum Typus. Opladen: Leske + Budrich Kelle, Udo & Christian Erzberger (2000). Qualitative und quantitative Methoden: Kein Gegensatz. In: Uwe Flick & Ernst von Kardorff & Ines Steinke (Hrsg.) (2000). Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek: Rowohlt. S. 299-309. Keller, Reiner (2004). Diskursforschung. Opladen. Leske+Budrich. Keller, Reiner (2005). Wissenssoziologische Diskursanalyse. Wiesbaden: VS Verlag. Kuckartz, Udo 2005. Einführung in die computergestützte Analyse qualitativer Daten. Ein Lehrbuch. Wiesbaden: VS Verlag. Knoblauch, Hubert (2000). Zukunft und Perspektiven qualitative Forschung. In: Uwe Flick & Ernst von Kardorff & Ines Steinke (Hrsg.) (2000). Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek: Rowohlt. S. 623-631. Knoblauch, Hubert & Uwe Flick & Christoph Maeder in Kooperation mit Iain Lang (Hrsg.) (2005). Qualitative Forschung in Europa: Eine Bestandsaufnahme. FQS. Volume 6, No. 3. Kohli, Martin (1981). Von uns selber schweigen wir - Wissenschaftsgeschichte aus Lebensgeschichten, in: W. Lepenies (Hrsg.) Geschichte der Soziologie, Bd. 1, S. 428-465.

König, Eckard & Peter Zedler (Hrsg.) (2002). Qualitative Forschung. Weinheim: Beltz Verlag. Kromey, Helmut (2005). "Qualitativ" versus "quantitativ" – Ideologie oder Realität? Symposium: Qualitative und quantitative Methoden in der Sozialforschung: Differenz und/oder Einheit? 1. Berliner Methodentreffen Qualitative Forschung, 24.-25. Juni 2005. Verfügbar über: http://www.berliner-methodentreffen.de /material/2005/kromrey.pdf [Juli 2006]. Krüger, Heinz-Herrmann & Marotzki, Winfried (1999) (Hrsg.). Handbuch erziehungswissenschaftlicher Biographieforschung. Opladen: Leske + Budrich. Kuckartz, Udo (2005). Einführung in die computergestützte Analyse qualitativer Daten. Ein Lehrbuch. Wiesbaden: VS. Kuckartz, Udo & Heiko Gruneberg & Andreas Lauterbach (Hrsg.) 2004. Qualitative Datenanalyse: computergestützt. Methodische Hintergründe und Beispiele aus der Forschungspraxis. Wiesbaden: VS Verlag. Kühl, Stefan/Strodtholz, Petra (Hrsg.) (2002). Handbuch: Methoden der Organisationsforschung. Reinbek: Rowohlt. Kühn, Thomas, & Andreas M. Marlovits & Katja Mruck (Hrsg.). (2004). Qualitative Markt-, Medien und Meinungsforschung. FQS Vol, 5. No.2. Kühn, Thomas (2004). Das vernachlässigte Potenzial qualitativer Marktforschung [81 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 5(2), Art. 33. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04kuehn-d.htm [Datum des Zugriffs: Juli 2006]. Kühn, Thomas (2005). Qualitative Forschung: ein Nibelungenschatz, den es zu bergen gilt. Tagungsbericht BVM-Fachtagung "Qualitative Marktforschung – State of the Art und Ausblick" [34 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 6(3), Art. 5. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-05/05-3-5-d.htm [Juli 2006]. Kuhn, Thomas S. (1978). Die Entstehung des Neuen. Studien zur Struktur der Wissenschaftsgeschichte. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Kurt, Ronald (2004). Hermeneutik. Eine sozialwissenschaftliche Einführung. Konstanz: UVK.

Latour, Bruno (2000). Die Kühe haben das Wort. Interview mit Bruno Latour. In: Die Zeit Nr. 49. S. 67. Lazarsfeld, Paul F. (1976). Wissenschaftslogik und empirische Forschung. In: Ernst Topitsch (Hrsg.) Logik der Sozialwissenschaften. Köln: Kiepenheuer & Witch. S. 37-52. Luckmann, Thomas (2006). Die kommunikative Konstruktion der Wirklichkeit. In: Tänzler, Dirk/Knoblauch, Hubert/Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.). Neue Perspektiven der Wissenssoziologie. Konstanz: UVK, S. 15-26 Lüders, Christian (1993). Spurensuche. Ein Literaturbericht zur Verwendungsforschung. In: Oelkers, Jürgen/Tenorth, Heinz-Elmar (Hrsg.). Pädagogisches Wissen. Weinheim, Basel, Beltz 1993, S. 415-437. Lüders, Christian (2000). Herausforderungen qualitativer Forschung. In: Uwe Flick & Ernst von Kardorff & Ines Steinke (Hrsg.) (2000). Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek: Rowohlt. S. 632-642. Lüders, Christian / Reichertz, Jo (1986). Wissenschaftliche Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum – Bemerkungen zur Entwicklung qualitativer Sozialforschung. Sozialwissenschaftliche Literaturrundschau, 12, 90-102. Lüders, Christian/Haubrich, Karin (2003). Qualitative Evaluationsforschung. In: Schweppe, Cornelia (Hrsg.). Qualitative Forschung in der Sozialpädagogik. Opladen, Leske + Budrich. S. 305-330. Lueger, Manfred (2001). Auf den Spuren der sozialen Welt. Methodologie und Organisierung interpretativer Sozialforschung. Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag.

Maiwald, Kai Olaf (2005a). Rezension. In: sozialer sinn. 6. S. 155-169. Maiwald, Kai Olaf (2005b) Competence and Praxis: Sequential Analysis in German Sociology. In: FQS Vol 6. No.3. Art. 31. Mayring, Philipp & Brigitte Jetnull-Schiefer (2005) Triangulation und "Mixed Methodologies" in entwicklungspsychologischer Forschung. In: Günter Mey (Hrsg.) Handbuch Qualitative Entwicklungspsychologie. Köln: Kölner Studien Verlag. S.515-527). McNeece, C. Aaron & Bruce A. Thyer (2004). Evidence-Based Pratice and Social Work. In: Journal of Evidence-Based Social Work, Vol.1(1). S. 7-25. Medjedović, Irena & Andreas Witzel (2005). Sekundäranalyse qualitativer Interviews. Verwendung von Kodierungen der Primärstudie am Beispiel einer Untersuchung des Arbeitsprozesswissens junger Facharbeiter. Forum Qualitative Sozialforschung / FQS [On-line Journal], 6(1). Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/1-05/05-1-46-d.htm. Metzinger, Thomas (1996). Niemand sein. Kann man eine naturalistische Perspektive auf die Subjektivität des Mentalen einnehmen? S. 130-154 in: Krämer, Sybille (Hrsg.). Bewußtsein. Philosophische Beiträge. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Metzinger, Thomas (2005). Die Selbstmodell-Theorie der Subjektivität. S. 242-269 in: Herrmann, Christoph et al.: Bewusstsein. Philosophie, Neurowissenschaften, Ethik. München: Fink. Mey, Günter (Hrsg.) (2005). Handbuch Qualitative Entwicklungspsychologie. Köln: Kölner Studien Verlag. Mikos, Lothar & Claudia Wegener (Hrsg.) (2005). Qualitative Medienforschung. Konstanz: UVK. Mruck, Katja unter Mitarbeit von Günter Mey (2000, Januar). Qualitative Sozialforschung in Deutschland [54 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 1(1). Verfügbar über: http://qualitative-research.net/fqs [Zugriff: 02, Juli, 2006] Mruck, Katja, Cisneros Puebla, César A. & Faux, Robert (2005). Editorial: Über Zentren und Peripherien qualitativer Forschung [10 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 6(3), Art. 49. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-05/05-3-49-d.htm [Datum des Zugriffs: Juli 2006].

Oevermann, Ulrich (1993). Das Verstehen des Fremden. Vortag zum Gedenken von Eike Haberland. Ffm. MS. Oevermann, Ulrich, 1998: Selbsterhaltung oder Sublimierung. In: Merkur. 52. Jahrgang, Juni: 483-496. Oevermann, Ulrich (2001). Das Verstehen des Fremden als Scheideweg hermeneutischer Methoden in den Erfahrungswissenschaften. In: ZBBS, H. H. S. 67-92. Opitz, Diane & Witzel, Andreas (2005). The Concept and Architecture of the Bremen Life Course Archive [27 paragraphs]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 6(2), Art. 37. Available at: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-05/05-2-37-e.htm [Juli 2006].

Pape, Helmut (2002). Der dramatische Reichtum der konkreten Welt - Der Ursprung des Pragmatismus im Denken von Charles S. Peirce und William James, Weilerswist, Velbrück. Prinz, Wolfgang, 2004: Der Mensch ist nicht frei. Ein Gespräch. S. 20-6 in: Geyer, Christian (Hrsg.). Hirnforschung und Willensfreiheit. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Przyborski, Aglaja (2004). Gesprächsanalyse und dokumentarische Methode. Qualitative Auswertung von Gesprächen, Gruppendiskussionen und anderen Diskursen. Wiesbaden: VS Verlag.

Reichertz, Jo (1996). Lassen sich qualitative Interviews hermeneutisch interpretieren? In: Rainer Strobl & Andreas Böttcher (Hrsg.) Wahre Geschichten? Zur Theorie und Praxis qualitativer Interviews. Baden-Baden. S. 77 - 92.

Reichertz, Jo (1999). Über das Problem der Gültigkeit von Qualitativer Sozialforschung. In: Ronald Hitzler & Jo Reichertz & Norbert Schröer (Hrsg.). Hermeneutische Wissenssoziologie. Standpunkte zur Theorie der Interpretation. Konstanz: Universitäts Verlag Konstanz. S. 319 - 346.

Reichertz, Jo (2003). Die Abduktion in der qualitativen Sozialforschung. Opladen: Leske und Budrich.

Reichertz, Jo (2007a). Qualitative Sozialforschung - Ansprüche, Prämissen, Probleme. In: Erwägen - Wissen - Ethik 18 (2007) Heft 2, S. 195-208. Mit kritischen Kommentaren von Lars Allolio-Näcke & Jürgen van Oorschot, Georg Breidenstein, Franz Breuer, Thomas Brüsemeister, Thomas Eberle, Hannelore Faulstich-Wieland & Peter Faulstich, Uwe Flick, Jochen Gläser & Grit Laudel, Detlef Garz, Heiko Grunenberg, Ronald Hitzler, Gerd Jüttemann, Mechthild Kiegelmann, Dieter Kirchhöfer, Jürgen Klüver, Hubert Knoblauch, Helmut Kromrey, Thomas Loer, Morus Markard, Philipp Mayring, Wolfgang Mertens, Günter Mey, Katja Mruck, Bernt Schettler, Karin Schlücker, Johannes Twardella, Werner Vogd, Jan Weyand und Harald Witt (S. 208-276) und einer Synopse von Walter Herzog und Armin Hollenstein (S. 293-313).

Reichertz, Jo 2007b). Qualitative Forschung auch jenseits des interpretativen Paradigmas? In: Erwägen - Wissen - Ethik 18 (2007) Heft 2, S. 276-293.

Reichertz, Jo & Norbert Schröer (1994). Erheben, Auswerten, Darstellen. Konturen einer hermeneutischen Wissenssoziologie. In: Norbert Schröer (Hrsg.) Interpretative Sozialforschung. Auf dem Weg zu einer hermeneutischen Wissenssoziologie. Opladen. S. 24 - 55.

Reichertz, Jo & Hans-Georg Soeffner (1994). Von Texten und Überzeugungen. In: Norbert Schröer (Hrsg.) Interpretative Sozialforschung. Opladen. S. 310 – 327.

Reichertz, Jo & Nadia Zaboura (Hrsg.) (2006). Akteur Gehirn. Wiesbaden: VS Verlag.

Rehberg, Karl-Siegbert (2005). Handlungsbezogener Personalismus als Paradigma. In: Berliner Journal für Soziologie. H. 4. S. 451-461. Roth, Gerhard, 1998: Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Roth, Gerhard, 2004: Worüber dürfen Hirnforscher reden – und in welcher Weise? S. 66-85 in: Geyer, Christian (Hrsg.). Hirnforschung und Willensfreiheit. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Sacks, Harvey (1984). Notes on methology. In: J.M. Atkinson & J. Heritage (Eds.). Structures of Social Action. Cambridge: Cambridge University Press. S. 21-27. Schaeffer, Doris / Müller-Mundt, Gabriele (2002) (Hrsg.). Qualitative Gesundheits- und Pflegeforschung. Berun u.a.: Haupt. Schnell Ralf, (Hrsg.) 2005: Wahrnehmung, Kognition, Ästhetik. Bielefeld: transcript. Schreier, Margrit (2005). Qualitative und quantitative Methoden in der Sozialforschung: Vielfalt statt Einheit! Symposium: Qualitative und quantitative Methoden in der Sozialforschung: Differenz und/oder Einheit? 1. Berliner Methodentreffen Qualitative Forschung, 24.-25. Juni 2005. Verfügbar über: http://www.berliner-methodentreffen.de/material/2005/ schreier.pdf [Juli 2006]. Schröer, Norbert (2002). Verfehlte Verständigung. Kommunikationssoziologische Fallstudien zu interkulturellen Kommunikation. Konstanz: UVK. Schütz, Alfred (1972). Rationalität in der sozialen Welt. In: Ders. Studien zur soziologischen Theorie. Gesammelte Aufsätze. Bd. 2. Den Haag. Nijhoff. S. 22-52. Schütz, Alfred (1977). Parson’s Theorie sozialen Handelns. In Alfred Schütz / Talcott Parsons. Zur Theorie sozialen Handelns Frankfurt am Main: Suhrkamp S. 25 – 78. Schütz, Alfred (2004). Relevanz und Handeln 1. Konstanz: UVK. Schütz, Alfred & Talcott Parsons (1977). Zur Theorie sozialen Handelns. Ein Briefwechsel. Ffm: Shrkamp. Schweppe, Cornelia (Hrsg.) (2003). Qualitative Forschung in der Sozialpädagogik. Opladen: Leske+ Budrich Sellars, Wilfrid (1999). Der Empirismus und die Philosophie des Geistes, Paderborn. Singer, Wolf (2002). Der Beobachter im Gehirn. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Singer, Wolf (2003). Ein neues Menschenbild? Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Singer, Wolf (2004a). Verschaltungen legen uns fest: Wir sollten aufhören, von Freiheit zu sprechen. S. 30-65 in: Geyer, Christian (Hrsg.). Hirnforschung und Willensfreiheit. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Singer, Wolf (2004b) Über Bewußtsein und unsere Grenzen. Ein neurobiologischer Erklärungsversuch. S. 99-120 in: Grundmann, Matthias und Behr, Raphael (Hrsg.). Subjekttheorien interdisziplinär. Diskussionsbeiträge aus Sozialwissenschaften, Philosophie und Neurowissenschaften. Münster: LIT Verlag. Soeffner, Hans-Georg, (2000). Gesellschaft ohne Baldachin. Weilerswist: Velbrück.

Soeffner, Hans-Georg (2004a). Das Handlungsrepertoire von Gesellschaften erweitern. Hans-Georg Soeffner im Gespräch mit Jo Reichertz [65 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 5(3), Art. 29. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-04/04-3-29-d.htm.

Soeffner, Hans-Georg (2004b). Auslegung des Alltags – Der Alltag der Auslegung. Konstanz: UVK.

Soeffner, Hans-Georg (2006). Wissenssoziologie und sozialwissenschaftliche Hermeneutik sozialer Sinnwelten. In: Tänzler, Dirk/Knoblauch, Hubert/Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.). Neue Perspektiven der Wissenssoziologie. Konstanz: UVK, S. 51-78. Steinke, Ines (1999). Kriterien qualitativer Forschung. Ansätze zur Bewertung qualitativ-empirischer Sozialforschung. Juventa: Weinheim und München. Strauss, Anselm (1974) Spiegel und Masken. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Tomasello, Michael, (2002). Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Strübing, Jörg & Bernt Schnettler (Hrsg.) (2005). Methodologie interpretativer Sozialforschung. Konstanz: UVK. Wagner, Hans et al. (1999). Verstehende Methoden in der Kommunikationswissenschaft. München: Verlag Reinhardt Fischer Weber, Max (1973). Knies und das Irrationalitätsproblem. In: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre. Tübingen: Mohr. S. 42-145. Weber, Max (1976). Wirtschaft und Gesellschaft. Tübingen: Mohr.

Andreas Wernet 2000: Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik. Opladen. Wilz, Sylvia Marlene (2002). Organisation und Geschlecht. Opladen: Leske + Budrich.

Wirth, Werner & Andreas Fahr & Edmund Lauf (Hrsg.) (2006). Forschungslogik und –Design in der Kommunikationswissenschaft. Köln: Herbert von Halem.

Wittgenstein, Ludwig (1977). Philosophische Untersuchungen. Ffm: Suhrkamp.

Ziebertz, Hans-Georg, & Stefan Heil & Andreas Prokopf (Hrsg.) (2003). Abduktive Korrelation. Münster: Lit-Verlag.



Autor: Jo Reichertz

Translate
Persönliche Werkzeuge